Zwei, die den Weg leben.
Schamanismus lässt sich nicht von Lehrbüchern vermitteln. Nur von Menschen die selbst gegangen sind. Dr. Mark Hosak und Eileen Wiesmann bringen akademische Tiefe und über dreißig Jahre gelebte Praxis in jede Einweihung die sie geben.

Vom Heidelberger Kunsthistoriker
zum Wolfs-Schamanen.
Mark ist promovierter Kunsthistoriker für Ostasien · hat in Heidelberg studiert und an der Kyoto University drei Jahre zu japanischer Sakralkunst geforscht. Seine Dissertation behandelt Siddham-Schrift und die ikonografischen Grundlagen ritueller Praxis – eine Arbeit die den seltenen Brückenschlag zwischen akademischer Strenge und gelebter Einweihungs-Tradition versucht.
Während des Kyoto-Aufenthalts begegnete er Taguchi Sensei, in dessen Ninjutsu-Linie er später als Nachfolger bestätigt wurde. Er ist Forscher und Praktizierender der Shingon-Tradition und hat den Shikoku 88-Tempel-Pilgerweg vollständig zu Fuß zurückgelegt – eine der anspruchsvollsten und längsten Pilgerrouten der Welt.
Parallel führte ihn sein Weg in andere schamanische Traditionen. Voodoo-Initiation in direkter Linie mit Bezug zum westafrikanischen Loup de Baron, schamanische Einweihungen quer durch die Wolfs-Kulturräume (Ōkami in Japan, Goldschakal und Anubis in Afrika, Fenrir in Nord-Europa), Arbeit mit ägyptischen Ritualtexten, daoistische Körperpraxis. Über dreißig Jahre gelebte Praxis, die heute in der Wolfs-Schamanen-Linie zusammenlaufen.
Mark ist Autor von drei Büchern: „Der Meisterweg der Wolf-Schamanen" (2025), „Schamanisches Heiltrommeln" und „Das Große Buch der Reiki-Symbole" – letzteres ein internationaler Bestseller auf Deutsch und Englisch, der die Siddham-Forschung seiner Dissertation in die spirituelle Praxis übersetzt.
Was ihn ausmacht – und was alle sagen die mit ihm gearbeitet haben – ist die Verbindung von akademischer Präzision und echter schamanischer Tiefe. Kein Wellness-Reiki. Kein Esoterik-Kalauer. Die Dinge funktionieren weil sie seit Jahrhunderten so funktionieren – und weil er sie aus erster Hand bei den Meistern ihrer Linien erhalten hat.
Was Mark selbst erzählt.
„Ich wollte nie Wolfs-Schamane werden. Ich wollte die Symbole verstehen die mich als Kind faszinierten. Ninja-Zeichen in Filmen, Schriftrollen in Manga, die seltsamen Krakel auf alten japanischen Talismanen. Drei Jahrzehnte später weiß ich: sie sind alle aus einer Quelle. Und sie funktionieren wirklich."
Mark ist verheiratet und lebt in Deutschland. Er spricht Deutsch, Englisch, Japanisch. Er reist regelmäßig nach Japan, nach Haiti, zu schamanischen Orten in Nordeuropa.

Religionshistorikerin mit
schamanischer Praxis.
Eileen ist Historikerin mit Master-Abschluss · ihr akademischer Fokus liegt auf Religionsgeschichte. Ihre Doktorarbeit untersucht daoistisches Ritual in japanischer Volksmagie – ein Forschungsgebiet in dem sich zwei der fünf auf Shamanic Worlds behandelten Traditionen überschneiden und das kaum jemand westlich akademisch aufgearbeitet hat.
Ihr Weg als Schamanin begann nicht in einer Wochenend-Einweihungsweg, sondern in einer tiefen spirituellen Erfahrung am Abe-no-Seimei-Schrein in Kyoto – dem Hauptschrein des berühmtesten Onmyōji der japanischen Geschichte. Was dort geschah, verbindet sie bis heute mit der japanischen Volksmagie auf einer Ebene die rein akademische Beschäftigung niemals erreichen könnte.
Eileen arbeitet als Schamanin und Mentorin, besonders mit feinfühligen und hochsensiblen Menschen. Sie hat ein außergewöhnliches Gespür für das was zwischen den Worten gesagt wird – und die Präzision einer Historikerin die zwischen echten und inszenierten Traditionen unterscheiden kann.
In der Arbeit mit Mark bringt sie die weibliche schamanische Perspektive ein – Eileen ist die Schamanin (巫), Mark ist der Schamane (覡). Diese Polarität ist kein Marketing-Gimmick sondern gelebte Arbeitsteilung: bestimmte Einweihungen fließen anders wenn eine Frau sie gibt. Gewisse Wahrnehmungs-Ebenen öffnen sich tiefer für feinfühlige Praktizierende wenn sie von einer einfühlsamen Einweihende begleitet werden.
Was Eileen selbst erzählt.
„Ich bin keine Wochenend-Schamanin. Ich schreibe eine Doktorarbeit über genau die Riten die ich praktiziere – weil beides zusammengehört. Der Kopf ist kein Feind der Seele. Wenn man beide gut benutzt, verstärken sie sich gegenseitig."
Eileen begleitet besonders gerne Menschen die seit langem spüren dass da mehr ist – aber bisher nirgends richtig angekommen sind. Ihre Tür ist offen für die feinfühligen, die ernsthaft suchenden, die den Wellness-Kurs verlassen haben.
Weiterführendes Projekt von Eileen · tantracat.com · Sinnlichkeit als spirituelle Kraft.


Zwei Stimmen · eine Arbeit.
Mark und Eileen arbeiten gleichwertig. Keine Hierarchie · keine Assistenz-Konstruktion. Zwei eigenständige Wege die sich in der gemeinsamen Praxis ergänzen.
In Live-Events wechseln sie sich ab. In Einzelbegleitung bekommen manche Praktizierende Mark, andere Eileen – je nach Thema und Resonanz. Bei bestimmten Einweihungen wirken beide zusammen – das ist der Moment wo die Polarität von Schamane (覡) und Schamanin (巫) ihren vollen Klang entfaltet.
Beide schreiben gemeinsam am neuen Shingon-Reiki-Buch – das zweite große Werk der Linie, nach Marks internationalem Bestseller. Beide sind in den Podcast „Schamanische Welten" eingebunden, beide führen regelmäßig Gespräche und Live-Sessions durch.
Was sie verbindet: kompromisslose akademische Ehrlichkeit und gleichzeitig die Bereitschaft das Undokumentierte ernst zu nehmen. Was ein Schamane sieht, sieht er. Was eine Historikerin analysiert, analysiert sie. Beides gehört in eine ernsthafte Arbeit.